Eine Konzert-Rückschau aus Publikumssicht:

"Kulturcafé Henriette am Karfreitag: very GRANDPA in concert! Ein intimer Abend in guter Gesellschaft. […] Als Einleitung und kontextuellen Rahmen hat sich very GRANDPA im Vorfeld Einiges überlegt – eine Stärke seiner Gigs. So werden Ostern und die Osterbräuche kurz angerissen und bilden einen saisonalen Rahmen für das Konzert. […I]mmer wird [...] das Publikum mit Fragen einbezogen, was das Ganze mehr zu einem gemeinschaftlichen Event macht, als zu einer Frontalshow.

In gewohnt ausdrucksstarker Manier bringt der sehr Großväterliche sein Programm – Highlights sind die allegorische Nummer „Es Leb´n is wie a Bach“, das an diesem Tag wie das Ei ins Körberl passende Cowboy-Lied „Osterhas gsucht“ und alles, wo man mitsingen darf.

Was sich stärker herausdrückt, wenn sich die gesehenen Auftritte im Gedächtnis aufeinanderstapeln: Sehr fein gewobene Musikbette tragen diese Nummern aus Wortwitz, Dialekt-Schmäh und einer gewissen, very GRANDPA-eigenen Abgründigkeit. Besonders schön auch, wenn einmal ein Instrumentenwechsel vorkommt, wie bei der Klub-27-Hymne, bei der diesmal das Akkordeon die Tonflächen bläst.
Schee woas, wir kommen wieder!"

(Auszug der Besprechung von very GRANDPAs Oster-Gig im Kulturcafé Henriette am 3. April 2026. Verfasst von Timon Mikocki, ehemals freier Theaterkritiker).
Danke für's Besprechen und zur Verfügung Stellen!